CH-Fäns: "Warum nid so" LP

Aufgenommen im Sommer 1978 im Powerplay Studio, Horgen

Summermorge

3'15

 

Mänti morge

3'45

Winter

4'03

Samschti abe

2'51

Summermorge

Ufemne Näbelteppich

ungermne graue Himmu

steit halb versunke

elei es Huus


Lis stigt der Rouch vom Chemi

gäge di ändlos Höchi

wird immer dünner

löstsech uf u de wird Himmu drus

En orangsche Schimmer

verfärbt der wyss Horizont

wird immer gälber u de

geit langsam, wi usem Schnee

d'Sunne nah dis nah uf


D'Tanne stöh no im Wysse

u wärfe doch scho Schatte

doch alls blibt ruhig

nume Rouch usem Chemi stigt uf



Wo'd Vögu afö pfiife

gseni di wyssi Schibe

ufemne Stahlblau

chläbt bleich der Mond

Mit sine grauen Ouge

luegt är ud d'Ärden abe

doch sini Lüüchchraft

Laht schnäll nah i däm gleissende Liecht

Diräkt us der Sunne

wo jitz guldig alls überragt

e wysse Strich vom ne Jet

macht das i merke i wet

mit ines märlihafts Land


D'sGrüen vo de Fälder lüchtet

zwüsche de Näbelfätze

wo chuum erkennbar

a der Wermi vor Sunne vergöh

Der Strich i der Höchi

erstreckt sech scho wit übers Dorf

Der Silberpunkt vore dra

sträbt grüschlos witter und da

tröimi vo Plamen und Meer

Grad wo vom Chilchturm

es paar Mal Glogge lüte

ghöreni Outo

u der Alltag faht chlapfartig a

I mues mi Poschte verlah

mues, wi o dir, wieder gah

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